Es ist nicht weit nach Gentopia  

von Bernhard Ganter    www.bernhard-ganter.de


gelesen von dem Schauspieler Charles M. Huber (bekannt aus der TV Serie "Der Alte")

 

Musik: Claudia Kisslinger

Hörbuch CD & Booklet  - Cover: Henriette Ganter

TeBiTo Hörbuch Verlag ISBN 3-934044-41-7

Neu: Hauptdarsteller des Musicals Nelson Mandela

Foto unten: links, mit Bernhard Ganter, rechts mit Tochter von Nelson Mandela, Charles M. Huber und Bürgermeister v. München, Christian Ude

 

Es ist nicht weit nach Gentopia“  von  der Umweltschutzorganisation Greenpeace empfohlen, und ab Mai 2003 u.a. im Greenpeace Warenkatalog aufgeführt, wurde von der  Hörbuchinstitution „Hoerothek“ neben Michael Moore' „Stupid White  Men“ - Bob Woodwards „Bush at War“ und Günter Grass' "Krebsgang" unter den 18 wichtigen Antikriegsbüchern  ausgewählt.

Pressestimmen (Auswahl/ gekürzt)

Greenpeace empfiehlt „Es ist nicht weit nach Gentopia“, ein visionäres Märchen für Erwachsene. Die provokante Erzählung rüttelt auf und zieht machtvoll in die Auseinandersetzung mit Themen wie Genmanipulation, dem gedankenlosen Umgang mit der Erde und Kriegen.

Greenpeace - Magazin

In diesem etwas verzwickten Hörbuch herrscht eine tolle Stimmung, die vor allem von der wunderbaren futuristischen Musik herrührt. In der passenderweise düsteren Atmosphäre liest der Schauspieler Charles M. Huber (Krimiserie: Der Alte) sehr motiviert. Die Geschichte ist ein Zukunftsmärchen, das gutes Zuhören verlangt. Der Autor hält der heutigen Gesellschaft, in all ihren Exzessen, Abnormitäten und Lasterhaftigkeiten den berühmten Spiegel vor, klagt an  - aber nicht ohne Hoffnung auf bessere Zeiten zu hinterlassen.

Hoerothek.de

 

Bernhard Ganters literarisches Genre ist angesiedelt im abstrakten Realismus. Oft sind es Märchen für Erwachsene, ohne Mystik, mit der Logik von Albträumen. Spannend, aber meist ohne happy end, weil es das auch im Leben nicht gibt. Am Ende steht immer der Tod. Mit dieser provokanten Geschichte beschreibt Ganter nicht nur die reine Utopie. Dies gerade ist das Erschütternde. Es nimmt die realen Ereignisse vorweg, vor denen es warnen wollte... 

Süddeutsche Zeitung/Feuilleton

 

Er ist wie ein trotziger Gassenjunge, der Fensterscheiben einwirft, nur um zu sehen was passiert. So sind auch seine Geschichten stets klirrende Glassplitter eines eingeworfenen Fensters, hinter dem sich das Leben verbirgt.

Sender Freies Berlin

 

Das Märchen ist so utopisch nicht und die Sprache ist eindeutig dem Märchen- und und Fantasy- Genre zuzuordnen: Gantasy?! Der Autor, der von sich selbst sagt, er habe weder Lösungen noch Rezepte, erhebt abwechselnd den mahnenden Zeigefinger und den Stinkefinger. Das Thema Genforschung- Manipulation liegt im Trend und die Kritiken zum Hörbuch waren durchweg positiv. Warum auch nicht? Die Sache ist nur die, was soll schlimmer werden bei einer Menschheit, die überwiegend aus leicht manipulierbaren und fremdgesteuerten Zombies besteht?

buchintern.de Wolfgang Fienhold

 

Spannend zwar, aber nicht gerade romantisch, Bernhard Ganters visionäre Geschichte um David, eine perfekte Genmanipulation. Gelesen von dem bekannten Schauspieler Charles M. Huber (aus der TV Serie Der Alte). Er lässt mit seiner dunklen, kühlen Stimme Schauer über den Rücken laufen.

TZ München Ulrike Schmidt

 

Schmerzende Realität. Die Angst um die Würde des Menschen, die Ohnmacht, oft machtlos zu sein im Gefüge der politischen Wirklichkeit – davon lässt sich Bernhard Ganter in seinem utopischen Märchen leiten. Wut ist dabei, auch wenn es verständlich wäre, nicht sein Ausdrucksmedium, vielmehr überkommt den Zuhörer grenzenlose Trauer. Das Versagen Davids wird unweigerlich das Eigene, und der Wunsch,  nach einer friedvollen Welt pflanzt sich bis zum Ende des Hörbuchs fort. Der Wunsch, aus dieser utopischen, aber allzu wahren Geschichte auszubrechen wird dem Zuhörer verwehrt. Flucht ist nicht möglich. In klarer, manchmal fast makaber anmutender Sprache zwingt Ganter den Betrachter, die schmerzende Realität zu durchstehen.

Süddeutsche Zeitung/ Kultur – Nicole Graner

                                                                                                               

So abstrakt und doch real, dass Angst ins Ohr kriecht. Es ist nicht weit nach Gentopia. In aufrüttelnder und erschreckender Weise erzählt der Schriftsteller  ein modernes Märchen, von Gentechnologie und Missbrauch – und über die größeren Zusammenhänge. Nein, es wird wohl kein Honigschlecken, diese Hörbuch CD im Ohr.

Forum Kultur / Bernd Wagner

 

Kann David, perfektes Reagenzgeschöpf mit einer Maschinenmutter, die Erde retten und die Menschheit erlösen aus ihrem Teufelskreis aus Armut, Unterdrückung und Vergiftung in der Welt, in die sie immer weiterreichende Erfindungen der Wissenschaft gestürzt haben? Oder sind es die Menschen selbst, die durch ihr Streben nach immer mehr Besitz, nach der Vorherrschaft über andere die Erde zerstören. Erfindungen und wissenschaftlicher Fortschritt nur Mittel zum Zweck, die außer Kontrolle gerieten?

Freisinger Tagblatt / Münchner Merkur – Daniela Seulen

 

Bernhard Ganter provoziert, klagt an, hinterfragt, forscht und verurteilt. Man merkt, dass es in dem Hörbuch nicht allein um Genpolitik sondern um Menschheitsgeschichte geht. Der Schriftsteller rüttelt wach, zwingt zum Nachdenken. Und zwar über Fragen wie: Ist nicht jede Entdeckung, jede Erfindung bipolar? Wurden seit der Entdeckung des Feuers nicht nur Unterkünfte gewärmt sondern auch Menschen verbrannt, in der Eisenzeit nicht nur Pflugscharen, sondern auch Schwerter geschmiedet. Steht der Segen  jeder Entwicklung nicht in Proportion zur Gefahr, die von ihr ausgeht? Muss die Menschheit aufhören zu forschen und zu erfinden – oder kann die Bipolarität aufgehoben werden – und was passiert dann? Ist der genmanipulierte Mensch gar Teil der Evolution? Bernhard Ganter liefert in seinem Hörbuch einen Anlass, um darüber nachzudenken.

Samstagsblatt München/ Kultur – Klaus Hackl

 

Auszug aus dem Interview mit dem Schauspieler Charles M. Huber: Sie gaben Bernhard Ganters Geschichte Ihre Stimme. Was hat Sie gereizt, dieses Hörbuch zu sprechen? Charles M. Huber: Das Thema gefiel mir. Und ich sehe,  dass die Message mittlerweile andere Leute auch begriffen haben. Ich denke dabei an die weltweite Protestbewegung der Globalisierungsgegner.

Journal

 

Obwohl die Utopie vorerst  Wirklichkeit wird, konnten  die Zuhörer sich jedoch sichtlich nicht von einem unguten Gefühl befreien.  Und so blieb am Ende des Hörspiels nur das leere Rauschen der Lautsprecherboxen und nachdenkliche Stille. Erst nach einigen Atemzügen wachten die Zuhörer wieder auf und spendeten dem Autor wohlverdienten Applaus.

SZ / Lesung – Katharina Teimer

 

Ganter zeigt  Philosophischerweise auf, dass die Geschichte sich immer wieder so oder ähnlich wiederholen wird. Denn der Mensch ändert sich nicht. Neue Götter oder Übermenschen werden geboren, und der Kreislauf kann von vorne beginnen. Es ist ein Märchen für Erwachsene, oder für  solche, die vorhaben, es zu werden. Musik und Wort gehen eine Einheit ein, die Sphärenklänge verleihen dem Text eine besondere Eindringlichkeit.

Münchner Merkur/ Johanna W. von Schutter

 

"Es ist nicht weit nach Gentopia" wurde im Dez. 2004 mit großem Erfolg u.a. auch in der Hörspielreihe von "Radio Lora" in ungekürzter Fassung gesendet (Wiederholung Juni 2005)