Zwielicht - Neuerscheinung Juli 2007  by Literatur DEPOt

Rezensionen & Leserstimmen   mehr: www.bernhard-ganter.de

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Samstagsblatt München/ Münchner Literatur 1.Sept. 2007

Bernhard Ganter über Alter und Gefühle von Carsten Clever-Rott

Zwielicht heißt das eindrucksvolle lyrische Tagebuch, in dem Bernhard Ganter Gedanken in Gedichtform niedergeschrieben hat. Die Kunst besteht ganz einfach darin, mit weinigen Worten eine emotionale Welle im Kopf des Lesers auszulösen, vielleicht nur eine sanfte Woge, vielleicht aber auch eine regelrechte Flut. Beispiel gefällig? Das Gedicht Zeitgeist: Dein Leben geschrieben/ mit einem Bleistift skizziert/ an dessen Ende/ sich ein Radiergummi befindet. Carsten Clever-Rott

Freisinger Tagblatt/ Münchner Merkur, Kultur

Wochenende 25./26. August 2007,  von Yvonne Henninger

Neues von Bernhard Ganter "Ein Seufzer aus tiefster Seele"
Hochs und Tiefs hat Autor Bernhard Ganter in seinem literarischen Schaffen schon kennen gelernt. Momentan befindet er sich eindeutig ganz weit oben. Das beweisen zwei neue Bücher von und mit ihm.                                                                                                                                                                               Wenn ein Literat ein Tagebuch schreibt, dann versteht es sich von selbst, dass es nicht so aussieht wie bei Otto-Normalbraucher. „Wenn ich mich aufrege, schreibe ich ein Gedicht, beschreibt Ganter den Entstehungsprozess seines lyrischen Tagebuchs. „Ich muss mir so Luft verschaffen, die Seele befreien. Lyrik ist mein Notkanal, um Aufgestautes abzulassen." Und damit gewähren die Gedichte und Aphorismen einen Einblick in Ganters Seele, den er nicht gern gewährt; „Ich wollte das eigentlich nie veröffentlichen, hab' es nur für mich selbst gemacht." Denn: Durch einen Vierzeiler kann man einen Menschen besser kennen lernen, als wenn man Jahre mit ihm verbringen würde. „Lyrik ist eine Art von Exhibitionismus. "Ganter regt in einem seiner Werke an, die Welt hinter dem eigenen Rücken zu betrachten oder Brücken nie abzubrechen - man wisse ja nie, wann man wieder zurück müsse. Es sind höchst emotionale Ausbrüche, die der Autor da den Lesern förmlich entgegen schleudert. Er klagt an, hinterfragt, stößt vor den Kopf Manche Aphorismen sind Seufzer, die aus tiefster Seele kommen. Noch einprägsamer werden seine Worte durch die Illustrationen seiner Gattin Henriette Ganter. Ihre Werke sind oft verstörend, machen die Worte des Ehemanns greifbar. Yvonne Henninger

 

 

 

 

 

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FORUM Freising, münchennordaktuell, Kultur 22.8. 2007                              

 

 

von Bernd Wagner                                                                                                                       Der Autor Bernhard Ganter überschreitet europäische und kontinentale Grenzen

 

Immer internationaler wird der Schriftsteller Bernhard Ganter. Nachdem im vergangenen Jahr die Kooperation mit der Volksrepublik China begonnen hatte, in der bald Ganters Kassenschlager „Herzlos" aufgelegt wird, hat er nun Kontakte ins benachbarte Polen geknüpft. "Literatur DEPOt" heißt der Verlag, der sich der deutsch­polnischen Verständigung auf dem literarischen Sektor widmet. Und das ist exakt in Ganters Sinn, der sich seit jeher als multinationaler Weltbürger versteht. Dabei hat sich der 63-Jährige mal an schwer Verdauliches gewagt, die Lyrik. Dennoch gehören Gedichte und Aphorismen auch zu Ganters Repertoire, was er mit „Zwielicht" (ISBN 978-3-940640-00-0) beweist. Die Illustrationen des Buchs oblagen Ganters besserer  Hälfte Henriette, die ihre künstlerische Ader nicht zuletzt durch hochwertige Marionetten eindrücklich nachgewiesen hat. Bernd Wagner

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BuchIntern 27. Juli 2007 von Wolfgang Fienhold/ Frankfurt a. Main

Ganters Gedichte spiegeln unsere ziemlich unheile Welt wider. Momentaufnahmen wie mit einer Polaroid Kamera aufgenommen, deren Bilder irgendwann verblassen, verschwinden, um im Irgendwann wieder aufzutauchen. Die Endlichkeit allen Seins und Tuns ist der rote Faden, der sich durch die Texte zieht, mildert er jedoch manchmal mit Ironie und einem Augenzwinkern. Da kann man mitzwinkern oder darüber streiten. In manchen Texten taucht ansatzweise der erhobene Zeigefinger auf, vielleicht legitim für die Nachkriegsgeneration der  im 2ten Weltkriegs geborenen Dichter. Wieder andere Texte sind einfach nur schön. Und damit sieht das Leben für einige Momente wieder freundlicher aus (wirklich?). Fazit: Lesenswert!  BuchIntern Wolfgang G. Fienhold (Autor des Romans des Kultfilms "Die flambierte Frau"

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BUCH DER WOCHE - 13. Aug. 07 - Ihrer Netzzeitung für München und Bayern ISARBOTE.DE, von Peter Pollak

Zwielicht – Lyrisches Tagebuch

Gedichte & Aphorismen von Bernhard Ganter, 24 Illustrationen von Henriette Ganter
Bernhard Ganter kennt seine Pappenheimer. Und er kennt sich. Bernhard Ganter kennt die Welt. Und er kennt sein Innerstes. Wenn er das alles in seiner eloquenten und bildhaften Sprache zusammenfasst, dann kommt so ein Kunstwerk wie sein lyrisches Tagebuch „Zwielicht“ heraus. Das, obwohl es ein Kunstwerk ist, aus dem vollen Leben schöpft. Zusammen mit den Illustrationen seiner Frau Henriette Ganter ein Buch für jede Lebenslage. Für Tag und Nacht.
                                                                                                                            Redaktion Isarbote, Peter Pollak

mehr über das Buch und über den Autor, in den Ausgaben:  www.isarbote.de - www.rheinbote.net - www.donaubote.net oder Direktkontakt:  www.bernhard-ganter.de

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Rezension von ilias:

Ein Buch, das alle Modalitäten eines Lyrikbandes erfüllt: es ist klar strukturiert, enthält klassische Poesie und Bilder, auch wenn einige Texte eher zu persönlich wirken. Die Zeichnungen geben dem Ganzen ein stimmiges Ambiente - und doch bleibt nach der Lektüre eine fragend hochgezogene Augenbraue und ein viel zu kurzer Eindruck, nach dem man sich etwas allein gelassen fühlt.                                                                                                                                                                      Bemerkung des Autors zu dieser Besprechung: Allein gelassen ist der Mensch an sich

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